Kapitel 8: Wer nach der Wahrheit sucht, muss sie auch finden wollen.

Am nächsten Morgen war Blanca schon früh im Büro. Sie saß an einem der Terminals und

suchte im VAPO nach Antworten.

Das sogenannte Vaterportal stand nur den Systemmitarbeitern zur Verfügung und enthielt viele Daten vom ehemaligen Internet, Darknet, viele Statistiken, Schulungen und half in der derzeitigen Situation sehr. Sie mussten auf der Insel noch nie einen Mord aufklären. Und auch wenn sie es in der Ausbildung gelernt hatten, ein echter Mordfall war dann doch etwas anderes.

„Was machst du?“ fragte Victa. „Du bist im VAPO oder? Cool dass du dafür noch die Rechte hast. Ich würde da sehr gerne einmal reinschauen.“

Das Vaterportal, hieß deshalb so, weil es die Datenbank von Leo Vincent, dem  Architekten und Stadtvater war. Er hatte sie seiner Tochter und hochrangigen Systemmitarbeitern hinterlassen, sie enthielt auch viele vertrauliche Informationen zur Entstehung von Usguard. Der Zugang war lange Zeit nur Mina, seiner Tochter, selbst  vorbehalten. Doch sie konnte nie wirklich etwas damit anfangen.

„Ach nichts. Nur Ermittlungen im Mordfall“ gab Blanca kurz angebunden zurück. Victa merkte, dass sie störte und verzog sich. Eigentlich wollte sie mit Blanca plaudern, aber wer nicht will, der hat schon.

Blanca konnte Victa nicht so gut leiden. Diese suchte nur dann ihre Nähe, wenn sie etwas brauchte, wissen wollte oder sonst niemand Zeit hatte. Darauf konnte sie getrost verzichten und sie war erleichtert dass sie sie so einfach abwimmeln konnte. Als die anderen wieder ihrer Arbeit nachgingen und sich nicht mehr um Blanca kümmerten, winkte diese Mike zu sich herbei.

Kap6b

„Schau mal hier. Wieder was mit der zwölf. Hast du gewusst, dass unsere Insel aufgebaut ist, wie das Magnesium Atom Modell? Ist ja irre. Wofür braucht man Magnesium?

Vielleicht ist das der Schlüssel?“

Ka6f

Sie tippte weiter in ihr Terminal ein. Immer wenn sie etwas Vertrauliches machte, nutzte sie natürlich nicht das Sprachinterface, sondern die Tastatur.

„Hmm. Früher hat man das in der Metallindustrie häufig eingesetzt. Als Blitzlichtpulver und für Fackeln. Aber das wirklich interessante ist, dass es total häufig vorkommt, und sowohl Bestandteil von Gebirgen, als auch Blattgrün ist. Ziemlich vielseitig dieses Magnesium. Vermutlich war es nur das Lieblingsmaterial von unserem Architekten Leo und deshalb hat er das Design unserer Stadt so gewählt.“ Flüsterte sie.

Sie musste noch das Gesprächsprotokoll mit Noah Todd in die Datenbank diktieren. Während sie schrieb, schlenderten immer wieder bekannte Kolleginnen und Kollegen an ihr vorbei, grüßten sie, lachten und nahmen in anderen Kommunikationskojen Platz.

Ein Leben haben die alle hier im Tower, dachte sie. Ich ackere mich da jeden Tag draußen auf den Straßen ab und da her innen wird gescherzt und gelacht, geplaudert und vernetzt. So kann man auch seine Arbeitszeit verbringen. Aber sie war nicht neidisch, sie war für so einen Alltag gar nicht bestimmt. Sie liebte es draußen zu sein und einen aufregenden Dienst zu haben. Dieses langweilige Herumgerede den ganzen Tag über Strategien, Gesetze, Abläufe, Techniken und Organisation hätte sie nur müde und mürbe gemacht.

Sie sah ein weiteres Kollegenpärchen auf sie zukommen, winkte ihnen zu und schaute aber gleich wieder beschäftigt in ihr Terminal. Sie speicherte das Dokument ab und checkt aus. Sie meldete sich bei ihrem Chef ab und bat, den Rest des Tages frei nehmen zu dürfen. Sie brauchte Zeit für sich, um die Ereignisse zu verarbeiten.

Helgor kauerte schon lange unter der Plattform von Joyland. Er hatte es sich mit Hängematten und Isolationsmaterial beinahe gemütlich gemacht. DAs war unter den Gegebenheiten gar nicht so einfach, denn das Peitschen des Meeres war so laut, er konnte nicht einmal die Stimmen, das Kreischen, die Musik und das Lachen der Besucher von Joyland hören. Und die Metallplattform ließ das ewig bunte Licht von Joyland nur an wenigen Stellen durchscheinen, so dass er seit Wochen nur im Dunkel verbrachte mit wenigen Momenten, wenn das Licht der Sonne so einfiel, dass sie es bis unter die Plattform schaffte. Er wechselte immer wieder seine Position, falls ihn jemand bemerkt hatte, als Vorsichtsmaßnahme. Besitz hatte er keinen, auf den er achten musste, er brauchte nur einen Platz zum Schlafen und Raum zum Nachdenken. Doch jetzt war es an der Zeit. Er hatte lange genug zugewartet.

Helgor beschloss, sich wieder ins Geschehen einzubringen.

Er kroch aus seinem Versteck. Alle Gliedmaßen schmerzten ihn und er musste stehen bleiben, um sich zu strecken und seine Gelenke zu schmieren. Er kreiste mit den Knöcheln, den Schultern, dem Kopf, den Armen und dem Becken. Er dehnte die Waden, Oberschenkel und Arme und bekam erst einmal einen richtigen Krampf. Endlich, als er nachgelassen hatte, versuchte er sich in seiner Umgebung zu orientieren. Seine elektronischen Kontaktlinsen hatten lange nichts Buntes zu sehen bekommen und er musste die vielen Eindrücke erst einmal verarbeiten. Es dauerte eine Weile, bis er sich akklimatisiert hatte und bereit war. Doch selbst dann, beschloss er, noch nicht zu gehen, sondern erst einmal auf einer Bank Platz zu nehmen. Er war noch nicht in der Verfassung, in der er sein wollte. Es war besser, noch ein wenig zu verweilen und vorher richtig fit zu werden. Es war so viel Zeit vergangen, auf die paar Stunden kam es nun auch nicht mehr an. Und er wollte die Stimmung einatmen, ein paar Informationen aufschnappen und sich ein wenig auf Stand bringen. Nachdem er kein Legpad besaß, keinen Helmmonitor und auch keine Newsfeeds empfangen konnte, war er lange von allen Informationen abgeschnitten. Es war ihm wichtig, zu wissen, was gerade abging und in der Stadt so lief. Aber das, was er zu hören bekam, beunruhigte ihn. Mit solch schlechten Nachrichten hatte er nicht gerechnet.

In Joyland war wie immer viel los. Die Monitore flackerten um die Wette, gut gelaunte Leute liefen herum, Betrunkene torkelten aus den Lokalen heraus, Gruppen von lachenden Privilegierten tanzten in die Lokale hinein.

Doch dieses Mal war es doch irgendwie anders.

Die Stimmung war, wenn man genau hinsah, eigentlich aggressiv, nicht fröhlich wie sonst und wie man erwarten könnte.

Zwischen den gut gelaunten Menschen sah man immer wieder Grüppchen beisammen stehen, die schimpften, Leute die aufgeregt waren. Auf einem der Bildschirme wurde zu einer Demonstration gegen das System aufgerufen. Zwei junge Frauen und ein Mann, die an ihm vorbeischlenderten diskutierten heiß darüber, ob die zwei Morde nun von Wissenschaftlern begangen oder sogar vom System beauftragt worden waren.

Dann schnappte er etwas auf, was ihm einen Stich versetzte:“ Was ist, wenn es stimmt, was sie damals erzählt haben. Wenn sie wirklich nicht diesen Hellseher hingerichtet haben, sondern einen anderen und der eigentliche Hellseher nun all diese Morde verübt.“

Demonstrationen und Morde? Zwei Tote? Um Himmels willen, soweit er wusste, war in Usguard noch nie jemand einfach so ermordet worden. Und das schlimmste daran: Er wurde schon wieder verdächtigt. Was war da los? Was läuft hier nur?

Fragen über Fragen. Die Stimmung war nicht gut. Gar nicht gut. Um nicht zu sagen feindselig und es war nur eine Frage der Zeit, bis es zur Eskalation kommen würde. Das konnte er fühlen. Also zu lange durfte er nicht warten. Und schon gar nicht konnte er riskieren, dass ihn irgendjemand erkannte. Also wurde er, wie es oft so kommt, fremdbestimmt, wurde seine Pause verkürzt und er zum Aufbruch gezwungen. Aber er fühlte sich bereit. Die kurze Rast hatte ihm gut getan und er hatte einen Eindruck gewinnen können, was in der Stadt los war. Wenn er unvorbereitet losmarschiert wäre, hätte das ganz schön schiefgehen können. Doch er musste noch mehr erfahren. Amy würde ihm mehr erzählen können. Doch er musste gut abwägen: Erst zu Amy, endlich Wiedersehen feiern und ein paar Infos einholen und dann die Freunde, die ihn verraten und ausgeliefert hatten, belauschen, oder umgekehrt. Würde Amy noch die Alte sein? Nach all dem, was er heute schon gehört hatte, war er auf alles vorbereitet und sich gar nicht so sicher, was ihn bei ihr erwarten würde. Die Neugier siegte und

er wollte erst wissen, was das Motiv der Freunde war.

Er wusste genau, was er damals auf den Videostick aufnehmen ließ, den er der Administratoren zukommen lassen wollte. Doch schlussendlich war er dafür im Gefängnis gelandet. Das heißt, bei ihr ist etwas anderes angekommen als er gedacht hatte. Aber was? Und wer hatte ihn so hintergangen? Es konnte nur einer seiner Freunde gewesen sein. Sie hatten all seine Hoffnungen zerstört, mit nur einem Schlag alles kaputt gemacht. Und das nur, weil er nicht wieder weg wollte. Weil er nicht, wie die anderen, zurück auf Resterde wollte. Er hatte sich entschieden zu bleiben. Er wollte mit Amy noch ein paar schöne Jahre verbringen, auf Usguard, dem wundervollen Usguard. Sie hatten noch gute dreißig Jahre bis zu ihrem siebzigsten Geburtstag. Und über diese wollte er mit der Administratorin verhandeln. Er wollte in Frieden leben, auf Usguard. Nicht mehr verfolgt werden und als Neobiot abgestempelt sein. Er wollte integriert werden, seinen Beitrag leisten. Er konnte nicht verstehen, warum die anderen überhaupt wieder weg wollten. Zurück auf dieses schreckliche Resterde: Überfüllt, verbaut, dreckig, oberflächlich, lieblos. Wie schön hatten sie es doch hier. Resterde konnte damit gar nicht mithalten: Hier gab es noch Platz, Beschäftigung, Ordnung und Halt. Die Menschen versuchten Dinge zu reparieren, zu erhalten, etwas zu lernen, eine Kultur zu leben. Es war herrlich und er hatte entschieden, zu bleiben.

Doch scheinbar passte das den anderen nicht ins Konzept. Er konnte das gar nicht verstehen. Es konnte ihnen doch egal sein, wenn er nicht wieder mit zurück wollte. Sie hatten doch nichts zu befürchten. Es ging doch überhaupt keine Gefahr von ihm aus. Warum hatten sie ihn also verraten? Es war ihm wichtiger, das herauszufinden, bevor er zu Amy ging.

Er wusste, dass sich seine Freunde regelmäßig in Lommys Wohnung trafen. Er war früher selbst oft genug dabei und wusste, wie es ablief.

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Als erster kam normalerweise Ramos.

Er brachte immer das Alk-Gel mit, da er gute Connections zu diversen Dealern hatte. Er selbst war meist zweiter und brachte Wasser mit. Zanto und Arian kamen meistens gemeinsam, und waren, da sie sich schon immer vorher in Joyland auf ein paar Drinks trafen, gelaunt, hin und wieder auch zu gut gelaunt und zu spät. Sie brachten meist ein paar kleine Snacks oder Pralinen. Dann wurde diskutiert, über Bedrohungsszenarien gesprochen, über das, was sie beobachtet oder gesammelt hatten, und die bevorstehende Abreise geplant.

Frauen hatten sie nie dabei. Sie hatten keine Frauen auf die Insel mitgebracht, und auch diejenigen, die sie mit nach Resterde nehmen wollten, mussten nicht die ganze Wahrheit wissen. Daher fanden diese Treffen unter dem Deckmantel Männerabend statt.

Helgor wusste, dass er nicht einfach klingeln und sich dazusetzen konnte. Er wollte vorerst einmal die Lage ausloten und sehen wo er stand. Das war der Plan. Und danach wollte er zu Amy. Endlich.

Helgor beobachtete wie sie alle reingingen.

Er sah Lommy die Tür öffnen, Arian und Zanto kamen, aber Ramos tauchte nicht auf. „Seltsam“ dachte er, war er doch normalerweise immer der erste. Nachdem er halbwegs sicher war, dass die Versammlung ohne Ramos begonnen hatte, führte er die kleine Kamera und das kleine Micro, das er bei sich trug, unter der Türe hindurch in Lommys Appartement. Er postierte sich im Flur um die Ecke, als Vorsichtsmaßnahme, falls Ramos doch noch auftauchen sollte. Auf einem kleinen Display konnte er nun manches sehen, was im Container passierte, und alles hören was gesprochen wurde.

Die Stimmung war seltsam betrübt. Nicht das übliche Lachen und Scherzen, sondern Gespräche, die sich auf das Notwendigste konzentrierten, wurden geführt.

„Wisst ihr schon was von Ramos?“

„Nein, aber sie haben ihn gefunden. Er hat schrecklich ausgesehen, ich hab mich ins System reingehackt und die Bilder vom Tatort gesehen. Wer macht sowas? Warum Ramos?“

Helgor war irritiert. Sollte das bedeuten, dass Ramos tot war? Er hatte noch etwas von einem zweiten Toten gehört. Er war beunruhigt. Hoffentlich nicht noch ein bekannter Name. Er lauschte weiter.

„Meint ihr vielleicht, es ist etwas Wahres dran, dass Helgor noch lebt? Es ist so viel gemunkelt worden.“ Hörte er Lommy sagen.

„Du spinnst doch. Er war zwar gut, aber so gut, dass er es aus Kontumaz raus schafft, war auch Helgor nicht. Ich glaube es nicht.“ Sagte Arian.

„Jedenfalls wenn Helgor noch lebt, könnte er es gut gewesen sein.“ Sagte Lommy wieder. „Ich habe ihn in Verdacht. Wenn er rausbekommen hat, dass Ramos sein Video ausgetauscht hat, hat ihn das sicher mörderisch wütend gemacht. Ich kann mir schon vorstellen, dass er ihn sich vorgeknöpft hat. Erst recht, wenn er auch noch mitbekommen hat, dass Ramos bei Amy ein und ausgeht, seit er weg ist.“ Lommy schwieg.

Helgor war total fertig. Was war da los? Hatten sich alle gegen ihn verschworen? Das konnte doch nur ein schlechter Scherz sein. Wussten die etwa, dass er mithörte und wollten sie ihn ärgern? Würde gleich jemand herauskommen, um die Ecke schauen und rufen: „Haha, alles nur ein Spaß. War nicht ernst gemeint. Komm rein und trink einen mit, alter Kumpel?“

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Aber es kam niemand. Scheinbar war es kein Scherz.

Helgor kämpfte gegen all die Wut an, die in ihm aufstieg. Ramos tot. Ramos sein bester Freund hatte das Video manipuliert. Und Ramos hatte etwas mit Amy?

Er ballte die Fäuste und drückte sich die Fingernägel in die Handflächen bis es weh tat. Er wollte schreien, in die Wand schlagen. Er wollte in das Appartement stürzen und Lommy zusammenschlagen, für den Schmerz, den er ihm gerade durch diese wenigen Sätze zugefügt hatte.

So sehr Helgor diese Informationen haben wollte, so sehr hasste er sich selbst dafür, dass er nun vor Lommys Container hockte, gemein mitlauschte und die Informationen so ungeschönt bekommen hatte, und das in nicht einmal einer Stunde.

„Aber was hat er denn geglaubt? Dass wir alle auf der Plattform bleiben, nur weil er bleiben will? Ramos hat Familie, und uns alle erwartet eine riesige Prämie und uns wird es nie wieder schlecht gehen. Wir gehören in zwei Wochen zu den wohlhabendsten Männern in Nordeuropa. Meine Freundin kommt mit. Für uns gibt es hier nichts, was uns halten könnte.“ Lommy war sichtlich frustriert über das, was passiert war.

„Hätte er nicht im Alleingang unser Boot gefilmt, die Medikamente und den Rest der Fracht und Mina unsere Identitäten verraten wollen, hätten wir ihm nicht in den Rücken fallen müssen. Er ist doch selber schuld daran.“ Zanto brachte sich auch einmal ins Gespräch ein.

Helgor wurde bewusst, was er gemacht hatte.

 

Er hatte seine Freunde zuerst hintergangen. Er hatte Entscheidungen für sie getroffen, ohne sie zu fragen. Er war davon ausgegangen, dass es im Sinne aller war und er es besser wusste, als die anderen. Aus dem Mund des Freundes aber, hörte es sich furchtbar an, was er getan hatte. Aber er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass man freiwillig nach Resterde zurück wollte. Nicht, wenn man das hier gesehen und miterlebt hatte. Hier ein Zuhause und Familie und Freunde gefunden hatte. Er hatte es gut gemeint und wollte für alle eine schöne Zukunft aushandeln. Doch wenn er Zanto so zuhörte, kurz und knapp auf den Punkt gebracht, nun da etwas Zeit vergangen war, sah er ein, dass er nicht richtig gehandelt hatte.

Doch war das immer noch kein Grund, ihn in Kontumaz dem Tod zu überlassen und ihn jetzt auch noch des Mordes an Ramos zu verdächtigen. Er wollte nichts mehr hören, er hatte genug gehört. Er wollte gerade abdrehen, als Lommy noch etwas Interessantes sagte.

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„In drei Wochen sind wir hier weg. Für immer. Ich bin schon so froh. Und Mina wird immer noch nach der 12 suchen. Ob sie es je erfahren wird, was es damit auf sich hat? Am liebsten würde ich ihr noch einen kleinen Tipp hinterlassen. Aber wenn ich ihr Gesicht nicht sehen kann, wenn sie endlich drauf kommt, was los ist, dann macht das auch keinen Spaß.“

„Ach lass sie, ist doch gut, wenn sie alle etwas zum Grübeln haben. Was sollen die denn sonst mit ihrer Zeit machen? Sie brauchen Beschäftigung. Am liebsten würde ich ihnen noch ein paar Rätsel da lassen.“ Entgegnete Arian.

In Helgors Kopf begann es zu arbeiten. Er hatte einen Einfall. Einen guten Einfall. So gut, dass er ihm vielleicht doch noch das Leben in Usguard bescheren würde, das er sich so ersehnte. Schöne dreißig Jahre mit Amy. Amy – hatte sie wirklich etwas mit Ramos gehabt? Er konnte es nicht glauben. Nun Ramos war ja jetzt tot. Und AMy musste denken, dass er war. Er musste lernen, empathischer zu werden. Und er musste schleunigst zurück in seine Hängematte. Es gab viel Nachzudenken. Und dann war es Zeit, Amy gegen über zu treten.

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